Was ist Trimagnesiumcitrat?

trimagnesiumcitrat haufenTrimagnesiumcitrat gehört zu der chemischen Gruppe der Magnesiumcitrate. Diese sind die Magnesiumsalze der Zitronensäure, das heißt, das Magnesium geht eine Verbindung mit Citraten ein.


Während das häufig verwendete Magnesiumhydrogencitrat etwa 7-8 % Magnesium enthält, werden bei Trimagnesiumcitrat gleich drei Magnesiumatome an zwei Citrate gebunden und dadurch ein hoher Anteil von 15-16 % Magnesium in der Verbindung erreicht.


Trimagnesiumcitrat wird durch die doppelte Citratbindung auch Trimagnesiumdicitrat genannt. Der weißliche Feststoff ist in Wasser nur schwer und in Ethanol nicht löslich. Deshalb wird es meist in Pulverform verwendet.

 

Bioverfügbarkeit, Dosierung, Verträglichkeit von Trimagnesiumcitrat

Der gesamten Gruppe der Magnesiumcitrate wird eine hohe Bioverfügbarkeit nachgesagt, da sie zur Gruppe der organischen Magnesiumverbindungen gehören.


Trimagnesiumcitrat wirkt leicht basisch, ist also von der Verdauung gut verträglich und entsäuert sogar den Körper. Da es einen hohen Magnesiumanteil besitzt, wird keine große Dosierung benötigt. Allerdings gelten alle Magnesiumcitrate als relativ kurz wirksam, da sie vom Körper rasch absorbiert werden. Hier kann, zur Einnahme der Magnesiumtabletten, eine mehrfach am Tag gegebene Portion hilfreich sein.

 

Einsatzgebiete von Trimagnesiumcitrat

Trimagnesiumcitrat wirkt, bei der oralen Einnahme, verdauungsfördernd und sorgt für leichten Stuhlgang. Bereits eine geringe Dosierung kann eine träge Verdauung oder auch Verstopfung behandeln. Hier sorgt das Magnesium zusammen mit den Citraten dafür, dass der Stuhlgang mit Wasser aus den Darmwänden angereichert wird.


Es soll auch der Entstehung von Nierensteinen vorbeugen oder diese sogar auflösen. Dies erfolgt durch die Bindung der Citrate an die überschüssige Säure im Körper, die wiederum in der Niere verbrannt wird. Vor allem das Trimagnesiumdicitrat wirkt basisch - also entsäuernd - und ist dadurch, bei oraler Einnahme, hilfreich bei Sodbrennen.


Trimagnesiumcitrat gilt durch die Citratbindung als hilfreich bei der Muskelregeneration, da die Mitochondrien der Muskelzellen unterstützt werden. Hierfür muss die Magnesiumart ebenfalls als Magnesiumkapsel oder -pulver eingenommen werden.


Das reine Pulver sollte nicht in die Augen oder auf die Haut gelangen, da es hier reizen kann. Eine Überdosierung ist nur für Personen mit Niereninsuffizienz und ähnlichen Krankheitsbildern gefährlich, da Magnesiumverbindungen in der Regel gut vertragen werden. Ein Übermaß an Magnesium löst in der Regel lediglich Durchfall aus.

 

Herkunft

Zur Herstellung ist Zitronensäure nötig. Hier findet sich an manchen Stellen der Hinweis, dass man darauf achten kann, ob diese gentechnisch erzeugt wurde.


Trimagnesiumcitrat ist für die orale Einnahme sowohl als Pulver als auch in Kapseln erhältlich. Für Magnesiumtabletten ist es eher ungeeignet. Das Pulver löst sich in Wasser schwer auf. Als Tipp wird hier gegeben, das Pulver langsam in das Wasser einrieseln zu lassen, um Klumpenbildung zu vermeiden. Der Geschmack des Pulvers gilt als neutral bis leicht metallisch.

 

 

 

Quellen:

Barbara Hendel: Das Magnesium-Buch, VAK Verlag, 2016

https://www.magnesium-ges.de/index.php/de/literatur-magnesium-bulletin

https://www.gesund-heilfasten.de/magnesiumcitrat.html